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Madeira Theme Park

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Casa das Videiras

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Villa Echium

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PR1 Vereda do Areeiro

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Dificulty Level:Medium

Distance:7 Km

Start: Pico Areeiro

Finish: Pico Ruivo

Time(going): 3:30 hrs

Time(back): 3 hrs

Highest point: 1861 m

Lowest point: 1542 m

levada busNº: 56/103/138 |Schedule

nearby walk: 30m by car after

levada pdf Leaflet (Detailed Info PR1-Areeiro Footpath)


Ausgangspunkt
: Pico do Arieiro

Ziel: Pico Ruivo

Dauer: 3,5 Std.   Länge: 7 km

Dieser Wanderweg verbindet den Pico Ruivo (1861 m) und den Pico Arieiro (1817 m), den höchsten und den dritthöchsten Gipfel der Insel. Er durchquert einen Teil des Zentralmassivs, der zum Naturschutzgebiet „Natura 2000“ gehört.

Die Länge des Weges beträgt 7 km, zu deren Bewältigung man ca. 3,5 Stunden benötigt. Ausgangspunkt ist der Gipfel des Pico Arieiro und Ziel ist, nach der Besteigung des Gipfels des Pico Ruivo, die Hütte Achada da Teixeira.

Der Weg beginnt wenige Meter von der Pousada am Gipfel des Pico Arieiro. Nach ca. 20 Minuten erreicht man eine gleichsam frei über dem Taleinschnitt von Fajã da Nogeira schwebende Aussichtsterrasse, die nach dem angeblich hier nistenden Greifvogel Manta (buteo buteo – Mäusebussard) „Ninho da Manta“ (Bussardsnest) genannt wird. Von hier aus kann man eine herrliche Aussicht auf das Tal von Fajã da Nogeira bis nach São Roque und einen großen Teil der zentralen Bergkette genießen. Diese Region gilt als Brutgebiet des endemischen, vom Aussterben bedrohten Seevogels „Freira da Madeira“ (Pterodroma madeira – Madeira-Sturmvogel).

Auf dem weiteren Weg durch die eindrucksvolle Bergwelt geht es wahlweise durch einen Tunnel, oder über den Pico das Torres hinweg, wobei eine extrem steile in den Fels gehauene Steintreppe bezwungen werden muß.
Nachem man den Pico das Torres hinter sich gebracht hat, führt der Weg an der Schutzhütte des Pico Ruivo vorbei zum Gipfel. Man geht zurück bis zur Schutzhütte und folgt dann an der Abzweigung dem Weg PR 1.2, der zur Hütte Achada da Teixeira führt. In der Nähe dieses Gebäudes befindet sich eine durch ihre Form auffällige Felsenformation, die „Homen em pé“ (Stehender Mann) genannt wird.

Entlang des gesamten Weges kann man mehrere in den Vulkanstein gehauene Höhlen finden, die den Hirten früher als Unterschlupf dienten. Außerdem kann man mehrere nur auf den macronesischen Inseln heimische Vögel beobachten, unter anderen den Kanarengirlitz (Serinus canaria), den Kanarenpieper (Anthus berthelotti madeirensis) und den Einfarbsegler (Apus unicolor). Von den endemischen Vögeln kann man den Madeira-Sperling (Petronia madeirensis), den Madeira-Buchfink (Fringilla coelebs madeirensis) und das Madeiragoldhähnchen (Regulus ignicapillus madeirensis) vorfinden.

Auch die Vegetation der hohen Bergregionen ist gekennzeichnet durch das Vorkommen endemischer Arten z.B. die Madeira-Heide (Erica madeirensis), das Madeira-Veilchen (Viola paradoxa), das Felsenknabenkraut (Orchis scopolorum) und der Madeira-Wundklee (Anthyllis lemanniana).

ACHTUNG: Das Wetter unterliegt häufigen Veränderungen, nehmen Sie warme Kleidung mit; Tunnel unterwegs, trage eine Fackel; Trinkwasser tragen.

 

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PR1.1 vereda da ilha

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Dificulty Level:Medium

Distance:8,2 Km

Start: Pico Ruivo

Finish: Pico Ilha

Time(going): 3 hrs

Time(back): 3 hrs

Highest point: 1764 m

Lowest point: 485 m

levada busNº: Unavailable

nearby walk: Only by car

levada pdf Leaflet (Detailed Info PR1.1-Ilha Footpath)


Diese Levada umfasst einen Abhang von 1376 Metern, und der Aufstieg oder Abstieg sollte langsam erfolgen und die Landschaft einnehmen. Wir starten die Levada im Regierungsgebäude von Pico Ruivo und nachdem wir auf der Höhe von PR1.2 auf den höchsten Gipfel der Berge geklettert sind, geht es hinunter zur Pfarrei Ilha. In der Ortschaft Vale da Lapa geht es über den Vale da Lapa Tunnel, wo der Weg PR9 trifft – Levada do Caldeirão Verde, die im Queimadas Forest Park beginnt und endet.

ACHTUNG: Das Wetter unterliegt häufigen Veränderungen, nehmen Sie warme Kleidung mit.

 

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PR1.2 Vereda do Pico Ruivo

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Dificulty Level:Medium

Distance:5,6 Km

Start: Achada da Teixeira

Finish: Pico Ruivo

Time(going): 1:30 hrs

Time(back): 1:30 hrs

Highest point: 1861 m

Lowest point: 1535 m

Nº: 56/103/138 |Schedule

nearby walk: 30m by car after

 Leaflet (Detailed Info PR1.2-Pico Ruivo Footpath)


Dieser Wanderweg führt auf den mit 1861 Metern höchsten Gipfel Madeiras, den Pico Ruivo. Er hat von seinem Ausgangspunkt Achada da Teixeira bis zum Gipfel eine Länge von 2,8 km. Für den Hin- und Rückweg braucht man 1,5 Stunden. Nahe der Schutzhütte des Pico Ruivos kann man drei weitere Wanderungen beginnen: Wanderung PR 1 zum Pico Arieiro, Wanderung PR 1.3 nach Encumeada, und Wanderung PR 1.1 nach Ilha. Neben der Hütte Achada da Teixeira können Sie sich noch die auffällige Basaltfelsenformation anschauen, die „Homen em pé“ (Stehender Mann) genannt wird.

Entlang des Weges finden Sie mehrere geschützt Stellen, die bei den häufig rauhen Klimaverhälltnissen oder plötzlich einbrechendem Nebel Schutz bieten.

Die Weg befindet sich im Zentralen Bergmassiv, einer Region die zum europäischen Netzwerk bedeutender Naturregionen – „Natura 2000“ gehört. Das Zentrale Bergmassiv ist in den höheren Regionen zwischen den Gipfeln und ca. 1200 m durch eine Vegetation von Sträuchern und Kräutern gekennzeichnet, die den extremen Temperaturschwankungen und dem vorherrschenden rauhen Klima angepaßt sind. Wir können hier verschiedene Heidearten, z.B. Besen- oder Baumheide (Erica platycodon subsp. Maderincola oder Erica arborea) finden, die früher zur Erzeugung von Holzkohle benutzt wurden.

Die Wanderung verläuft auf einem Bergrücken, der die Hänge Faials von den Hängen Santanas trennt und auf der einen Seite herrliche Aussichten auf die beeindruckenden Landschaften des Tales von Ribeira Seca, den Pico das Torres und in der Ferne den Pico Arieiro bietet. Auf der anderen Seite kann man die Bergrücken des Gebirges von Santana betrachten, in der Ferne den „Parque Florestal das Quemadas“ (Forstpark von Quemadas) und Achada do Marques (ein kleines Dorf, bekannt durch seine Anbauterrassen und Heuschober), das eingebettet im Tal Ribeira dos Arcos liegt. Weiter zum Inselinneren hin kann man das Tal Ribeira Grande sehen, das in der Gegend des Calderão Verde beginnt.
An Tagen mit guter Sicht kann man im Osten die Felsenformation des Penha d´Aguia, die Serra das Funduras und die Ponta de S. Lourenço, den östlichsten Punkt der Insel, erkennen.

ACHTUNG: Das Wetter unterliegt häufigen Veränderungen, nehmen Sie warme Kleidung mit.

 

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PR1.3 Vereda da Encumeada

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Dificulty Level:Medium

Distance:11,2 Km

Start: Pico Ruivo

Finish: Encumeada

Time(going): 6 hrs

Time(back): 6 hrs

Highest point: 1761 m

Lowest point: 1000 m

levada busNº: Unavailable

nearby walk: Only by car

levada pfd Leaflet (Detailed Info PR1.3-Encumeada Footpath)


Diese Wanderweg führt von der Achada da Teixeira bis zum Encumeada Paß und hat eine Länge von 16 km, die man in ca. 6 Std. zurücklegt.

Zunächtst folgt man dem Weg PR 1.2 zur Schutzhütte des Pico Ruivo. Kurz vor der Hütte sehen wir die gekennzeichneten Abzweigungen nach Ilha (Weg PR 1.1) und zum Pico Arieiro (Weg PR 1), an denen wir vorbeigehen. Kurz oberhalb der Schutzhütte finden wir dann die Abzweigung und somit unseren Weg nach Encumeada (PR 1.3).
Steile Auf- und Abstiege sind für diese anstrengende und interessante Wanderung charakteristisch, die immer wieder andere unvergleichliche Ausblicke auf die fantastische Bergwelt ermöglicht. Auch dieser Weg durchläuft zwei Ökosysteme die zum europäischen Netzwerk bedeutender Naturregionen – „Natura 2000“ gehören: Das zentrale Bergmassiv Madeiras und den einheimischen Wald Laurissilva.

Man wandert durch Felslandschaften aus Vulkangestein, die hier oberhalb von 1400 m charakteristisch sind und in denen nur relativ wenige Pflanzen, wie z.B. die Bergheide gedeihen, hinab in Regionen von üppiger Vegetation, in denen die verschiedensten Arten des Laurissilva wachsen, wie z.B. der Stinklorbeer (Ocotea foetens), der Lorbeer (Laurus novocanariensis), der Maiblumenbaum (Clethra arborea), der drüsige Kreuzdorn (Rhammus glandulosa), der prächtige Natternkopf (Echium candicans), das Madeira-Knabenkraut (Dactylorhiza foliosa) und die gefiederte Kanarenmargerite (Argyranthemum pinnatifidum).
Auf dem Weg finden wir mehrere in den Felsen gehauene Schutzhöhlen (Furnas), z.B. die Furna da Lapa da Cadela, die früher dazu dienten, den Arbeitern Schutz zu bieten, die in diesen Höhen das Holz der Heidesträucher (Besenheide – Erica platycodon subsp. Maderincola, oder Baumheide – Erica arborea) beschafften, das für Zäune, als Brennholz oder als Holzkohle genutzt wurde.

Mit zunehmender Nähe zum Encumeada-paß vergrößert sich das Gefühl, sich mitten im Zentrum der Insel zu befinden. Man kann sowohl auf der Südseite die beeindruckende Landschaft des majestätischen Taleinschlusses Curral das Freiras und der Serra d´Água betrachten als auch das Tal von São Vicente auf der Nordseite.

 

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PR5 Vereda das Funduras

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Dificulty Level:Medium

Distance:8,6 Km

Start: Portela

Finish: Maroços

Time(going): 3 hrs

Time(back): 3 hrs

Highest point: 605 m

Lowest point: 175 m

levada busNº: 20 Sto Da Serra / 53 Faial

Schedule |nearby walk: Yes

levada pdf Leaflet (Detailed Info PR5-Funduras Footpath)


Dieser 8,7 km lange Wanderweg beginnt am Aussichtspunkt von Portela und führt bis nach Maroços. Für seine Durchführung benötigt man ca. 3 Std.. Vom Ausgangspunkt hat man eine fantastische Aussicht über die Gemeinden Porto da Cruz und Faial und auf das enorme Felsmassiv Penha d´Ágia.

Zunächst folgen wir dem Forstweg der Serra das Funduras, bis uns ein kleiner Wanderpfad ins Innere des Laurissilva und zur Forsthütte „Casa das Funduras“ führt. Hier kann man einen kleinen Abstecher zum Aussichtspunkt Larano machen, von dem man einen schönen Ausblick auf die Bucht der Stadt Machico hat.
Nachdem wir die traditionellen Anbauterrassen durchwandert haben gelangen wir zum kleinen Dorf Maroços, dem Ziel unserer Wanderung.

Auf dieser Wanderung finden wir eine große Zahl an Pflanzen, die zum einheimischen Lorbeerwald „laurissilva“ gehören, der 1999 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt wurde. In diesem Gebiet, das zum europäischen Netzwerk bedeutender Naturregionen – „Natura 2000“ gehört, erreicht der Laurissilva seine größte Ausdehnung auf der Südseite der Insel.

Der natürliche Urwald ist sehr wichtig für das ökologische Gleichgewicht der Insel, denn er beinhaltet die größten Vorkommen endemischer Flora und Fauna. Außerdem ist er von enormer Bedeutung für den Wasserhaushalt der Insel, denn er behält die Feuchtigkeit des Nebels ein (unsichtbarer Niederschlag). Dieses Phänomen ist in dieser Gegend, in der plötzliche atmosphärische Änderungen häufig sind, gut sichtbar. Die Luftmassen, die vollgeladen mit Wasserdampf aus dem Norden kommen, sind gezwungen, an den Nordhängen des Gebirges aufzusteigen und bilden Nebel, wenn sie an den Südhängen absinken. Der Wald ist unbedingt notwendig für die Aufrechterhaltung und die Versorgung der Quellen des Bezirks Machico.

Von den Pflanzenarten, die wir hier finden, sind vor allem die der Familie der Lorbeergewächse hervorzuheben: Der Lorbeerbaum (Laurus novocanariensis), der Stinklorbeer (Ocotea foetens),  der Madeira-Mahagoni (Persea indica) und weniger häufig der kanarische Lorbeer (Apollonias barbujana). Zu ihnen gesellen sich der Maiblumenbaum (Clethra arborea), Madeira-Stechpalme (Ilex perado), die Noteleae (Picconia excelsa), der Mocanbaum (Pittosporum coriaceum) und der drüsige Kreuzdorn (Rhamnus glandulosa).

Auf der anderen Seite des Tales können Sie den Santo da Serra und die Umrisse der höchsten Gipfel sehen und am Horizont die Desertas Inseln.

ACHTUNG: Nehmen Sie ausreichend Trinkwasser mit.

 

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PR6 Levada das 25 Fontes / PR6.1 Levada do Risco

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Dificulty Level:Medium

Distance:9,2 Km

Start: Rabaçal

Finish: 25 Fontes

Time(going): 3 hrs

Time(back): 3 hrs

Highest point: 1290 m

Lowest point: 900 m

levada busNº: Unavailable

nearby walk: Only by car

levada pdf Leaflet (Detailed Info PR6-25 Fontes)


Diese beiden Wanderungen beginnen an der Schutzhütte von Rabaçal, die sich unterhalb der Regionalstraße E.R. 110 befindet. Nach wenigen Metern trennen sich die Wege, denn sie verlaufen entlang von zwei Levadas, die parallel zueinander, aber auf verschiedenen Höhenniveaus fließen.

Levadas nennt man auf Madeira die kleinen Aquädukte, die ein gut durchdachtes dichtes System zur Bewässerung der Insel bilden. Sie wurden in Schwerstarbeit von unseren Vorfahren gebaut, die die schwierige Bodenformationen Madeiras besiegten, um die Quellwasser zu vereinen und sie zu den weiter entfernt gelegenen Anbaufeldern zu transportieren. Diese beiden Levadas von Rabaçal sammeln die Wasser der Zuflüsse der Ribeira Grande und speisen das zentrale Wasserkraftwerk von Calheta, um danach zu den landwirtschaftlich genutzten Feldern weitergeleitet zu werden.

1835 begann die Erbauung der Levada dos 25 Fontes, die auch als neue Levada von Rabaçal bekannt ist. Am 18. September 1855 beförderte sie zum ersten Mal Wasser, das von Norden nach Süden geleitet wurde und die landwirtschaftliche Nutzung von vielen Grundstücken in Calheta ermöglichte, die bis dahin brach gelegen hatten.

Auf 1000 m Höhe begleitet der Wanderweg PR 6.1 die Levada do Risco und führt den Wanderer zu einem beeindruckenden Wasserfall, der aus enormer Höhe herabstürzt und quase einen Strich oder Riss (risco) auf der Felswand formt.

Wenn Sie dem Wanderweg PR 6 folgen, gelangen Sie zur Lagoa dos 25 Fontes, einem kleinen See, der von einer Felswand eingerahmt wird, über die 25 kleine Rinnsale herabstürzen, die von den Wassern des Paul der Serra gespeist werden. Eine Legende sagt, daß wer hier taucht, niemals mehr an die Oberfläche auftaucht, was genau einem Engländer passiert sein soll, der den Aberglauben brechen wollte. Er wurde niemals mehr gesehen.

Oberhalb der Höhe von 1000 Metern besteht die Vegetation vor allem aus verschiedenen Heidearten, z.B. der Besen- oder Baumheide (Erica platycodon subsp. Maderincola oder Erica arborea) oder der Madeira-Heidelbeere, einer endemischen Strauchpflanze (Vaccinium padifolium). Unterhalb der Tausendmeterlinie verändert sich die Vegetation und wir finden die Pflanzenarten, die zum Lorbeerwald gehören, der 1999 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärt wurde und auch zum europäischen Netzwerk bedeutender Naturregionen – „Natura 2000“ gehört. Besonders hervorzuheben sind die Vorkommen des Mocanobaums (Pittosporum coriaceum), einer höchst seltener Sorte. Die endemische Silberhals- oder Madeirataube (Columba trocaz trocaz) nistet in dieser Gegend.

ACHTUNG: PR6 kann Schwindel verursachen. Belasten Sie die Schutzbarrieren nicht

 

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PR7 Levada do Moinho

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Dificulty Level:Medium

Distance:10,3 Km

Start: Ribeira da Cruz

Finish: Junqueira

Time(going): 3:30 hrs

Time(back): 3:30 hrs

Highest point: 900 m

Lowest point: 496 m

levada busNº: 142 Ponta de Pargo|Schedule

nearby walk: 10m by car after

levada pdf Leaflet (Detailed Info PR7-Moinho)


Die Wanderung beginnt an der Regionalstraße E.R. 101 bei Ribeira da Cruz, das den Landkreis Porto Moniz vom Landkreis Calheta trennt und endet in Junqueira. Zunächst muß man einen kleinen Pfad hinaufsteigen, bis man die Levada erreicht. Wenn man gegen die Flußrichtung der Levada wandert, kann man eine der Quellen erreichen, welche die Levada speisen. Um nach Junqueira zu gelangen muß man jedoch umdrehen und der Levada in Fließrichtung folgen. Sie werden bemerken, daß an vielen Stellen Wasser von der Levada zu Bewässerungstanks abgeleitet wird.

Entlang der Levada Grande oder auch Levada do Moinho sollen früher viele Wassermühlen existiert haben, von denen man heute nur noch die Ruinen der Mühle „moinho das Achadas“, „moinho das Cancelas“ und der Mühle „moinho da Levada Grande“ vorfindet.

Diese Levada ist auf Kosten ihrer Benutzer gebaut worden, die sozusagen als Mitbesitzer als einzige das Recht besaßen, die Levada zu nutzen. Die Levada bewässerte die gesamte Region des Pico Alto, die Fajã do Nunes, einen grosen Teil der Ortschaft, die Fajã do Barro, die Fajã dos Barbusanos und Arrudal. Die Nutzung von Wasser aus anderen Quellen oder Brunnen war nicht gestattet.

In einigen undichten Abschnitten der Levada ist der Boden zur Abdichtung gepflastert worden.
Die Wanderung endet in Tornadouro, in Junqueira, wo sich die Levada aufgabelt.

Es gibt einige kuriose Geschichten in Zusammenhang mit der Nutzung des Wassers der Levada. So erzählt eine Volkslegende, daß in der Region von Pico Alto in der Levada eine Stelle existiert, die als Ring bekannt ist. An dieser Stelle soll eine kleine Öffnung hergestellt worden sein, durch die Wasser zu zwei Lepra kranken Frauen geleitet wurde, die hier lebten, um vorzubeugen, daß diese die ganze Levada verseuchten. Später wurde hier, um die Öffnung zu nutzen, ein Brunnen gebaut, der sich Ringbrunnen nannte und einen Teil der Grundstücke von Pico Alto bewässert.

Eine weitere Volksgeschichte erzählt, daß eine Quelle in Ponta do Pargo, im Bezirk von Calheta, die „Madre de agua“ (Wassermutter) genannt wurde, die letzte ihrer Art war, die genutzt wurde. Während der Renovierung der Levada trafen sich die Mitbesitzer der Levada do Moinho und die Mitbesitzer der Levada do Ponta do Pargo und verursachten Probleme bei der Erbauung eines Anschlusses an die Quelle. So geschah es, daß die Porto Monizer zur Mittagspause Feigen mitbrachten, die sie den Leuten aus Ponta do Pargo anboten, unter dem Vorbehalt, daß sie die Kerne entfernen müssen, da diese giftig seien. Als die Leute aus Ponta do Pargo völlig abgelenkt waren, die Kerne von den Feigen zu trennen, bauten die Porto Monizer schnell eine kleine Levada, die die Levada do Moinho mit der Quelle Madre de Agua verbindet.

ACHTUNG: In einigen Gebieten ist der Boden rutschig, verwenden Sie geeignetes Schuhwerk.

 

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funchal
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